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Firefox für iOS testet integrierten Werbeblocker

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Wer auf dem iPhone gerade in Firefox durch die Einstellungen tippt, kann dort bereits auf einen neuen Schalter stoßen: Mozilla verteilt einen integrierten Werbeblocker für Firefox auf iOS schrittweise. Die Funktion ist noch nicht bei allen Nutzern angekommen und bleibt standardmäßig ausgeschaltet.

Technisch setzt Mozilla auf EasyList, eine bekannte Filterliste für Werbung. Sie soll Anzeigen von Drittanbieter-Werbenetzwerken, werbebasierte Tracker und aufdringliche Formate wie Pop-ups oder Overlays erkennen und blockieren. Mozilla bietet damit eine Funktion direkt im Browser an, für die iPhone-Nutzer bisher etwa eine eigene Content-Blocker-App für Safari installieren konnten.

Der Filter hat klare Grenzen. Suchanzeigen in Google, Bing und DuckDuckGo werden nicht blockiert. Auch die Sponsor-Anzeigen, die Firefox selbst auf dem Startbildschirm oder bei neuen Tabs zeigt, bleiben sichtbar. Zudem können Webseiten nach der Aktivierung Darstellungsprobleme aufweisen; Mozilla weist auf diese mögliche Nebenwirkung hin.

Konkret heißt das: Wer die Funktion bereits erhalten hat, findet sie in den Browsing-Einstellungen unter „Inhalte“ oder „Medien“ und muss sie dort selbst einschalten. Das kann Drittanbieterwerbung und bestimmte Tracker aus dem Seitenaufbau entfernen, ersetzt aber keinen vollständigen Schutz vor jeder Werbeform. Die Verteilung läuft laut Mozilla schrittweise, ein genauer Zeitplan ist nicht bekannt.

Quellen — die Originale lesen(Pariser Zeit)

heise onlineDE
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