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Garmin Fenix 9: AMOLED, Satellitenfunk optional für Pro-Modelle

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Ein Finger schiebt die Karte über das Display, und Garmin verspricht dafür bis zu 30 Prozent mehr Geschwindigkeit als bei der Vorgängergeneration. Mit der Fenix 9 aktualisiert der Hersteller das gesamte Portfolio seiner Outdoor-Uhren – nicht nur die Pro-Reihe. Bestellungen sollen ab dem 28. August möglich sein.

Die neue Generation kommt in drei Größen: 43, 47 und 51 Millimeter. Alle Modelle haben ein AMOLED-Touchdisplay; die Pro-Varianten gibt es zusätzlich mit MIP-Display, einer besonders auf Ausdauer ausgelegten Displaytechnik. Das 51-Millimeter-Pro-Modell besitzt ein 1,5-Zoll-AMOLED-Display, laut Garmin etwa 15 Prozent größer als beim Fenix 8. Die Pro-Modelle erreichen bis zu 3000 cd/m² Helligkeit. Beim Basismodell nennt Garmin keine genaue Helligkeit, sondern nur, dass sie doppelt so hoch wie beim Vorgänger sei.

Der Arbeitsspeicher wurde gegenüber der Fenix 8 verdoppelt, der Flashspeicher wächst bei allen Uhren von 32 auf 64 GByte. Neu ist außerdem eine Taschenlampe mit rotem und grünem Licht. Saphirglas gehört zur gesamten Reihe, ein Titangehäuse erstmals zu den Pro-Modellen. Wasserdicht bleiben die Uhren bis 40 Meter.

Für die Pro-Varianten bietet Garmin InReach optional an. Die Technik verbindet sich über LTE, also Mobilfunk, und Satellit; damit werden Telefonate, Textnachrichten und SOS-Rufe an die rund um die Uhr besetzte Garmin-Response-Notfallzentrale möglich. LiveTrack und die neue Locate-Funktion nutzen LTE, Wettervorhersagen lassen sich per Satellit empfangen. Ein Smartphone muss dabei nicht mitgeführt werden.

Und was ändert das konkret? Wanderer und andere Outdoor-Nutzer bekommen eine Uhr, die Karten schneller darstellen und in den Pro-Ausführungen auch abseits des Mobilfunknetzes kommunizieren kann. Die Ausdauer reicht laut Garmin bei der größten Fenix 9 bis zu 29 Tage, im Smartwatch-Modus mit dem größten AMOLED-Display bis zu 31 Tage; Solarmodelle sollen bis zu 57 Tage schaffen. Die Preise starten bei 1000 Euro, die Pro-Modelle mit InReach bei 1200 Euro. Das sind Herstellerangaben, keine unabhängig veröffentlichten Messungen.

57 TageMaximale Akkulaufzeit der Solarmodelle

Quellen — die Originale lesen(Pariser Zeit)

heise onlineDE
The VergeEN
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