Sony Bravia 9 II setzt auf RGB-Mini-LED
In einem hellen Wohnzimmer soll weniger Licht auf dem Bildschirm zurückprallen: Sony stattet den Bravia 9 II mit einer mattierten Oberfläche aus. Zugleich führt der Hersteller in seinem aktuellen Topmodell eine neue Hintergrundbeleuchtung ein: Der Fernseher ist Sonys erstes Gerät mit RGB-Mini-LED-Backlight.
RGB-Mini-LEDs kombinieren rote, grüne und blaue Lichtquellen hinter dem LCD-Panel, also dem Flüssigkristallbildschirm. Sony will damit eine Bildqualität erreichen, die professionellen Mastering-Monitoren möglichst nahekommt – Geräten, mit denen Filme für ihre endgültige Darstellung bearbeitet werden. Das ist ein deutlich höherer Anspruch als die übliche Wohnzimmerrolle eines Fernsehers.
Der Bravia 9 II bleibt trotz der neuen Technik ein LCD-Fernseher und setzt nicht auf OLED. Auch bei der Software hält Sony an Google TV als Smart-TV-Plattform fest. Die Neuerung liegt damit vor allem dort, wo das Bild entsteht: in der Beleuchtung des Panels und im Umgang mit Reflexionen.
Konkret bedeutet das für Zuschauer: In hellen Räumen könnte die matte Oberfläche störende Spiegelungen verringern, während die RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung die Annäherung an professionelle Bildqualität ermöglichen soll. Ob dieser Vorteil sichtbar und groß genug ist, untersucht Eric Beeckmans im Test für heise online.
Die Grenze der Nachricht liegt im verfügbaren Testergebnis: Der veröffentlichte Auszug nennt keine Messwerte und kein abschließendes Urteil. Fest steht daher die technische Premiere und das Ziel von Sony – nicht, dass der Bravia 9 II bereits tatsächlich Referenzniveau erreicht.
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