Magnetsonden enthüllen die Chemie in COF-Poren im Labor
Chemiker der Universität Halle-Wittenberg nutzen wasserlösliche Magnetsonden, um zu erfassen, was in nanometerkleinen Poren geschieht.
Physik, Chemie, Materialien, Biologie: die Entdeckungen hinter den Technologien von morgen.
Entdeckungen, die noch keine Anwendung haben, aber verändern, was wir können: ein erstmals beobachteter Materiezustand, ein Werkstoff mit nie dagewesenen Eigenschaften, eine Messung von bisher unerreichter Genauigkeit, ein Quantenphysik-Experiment, das endlich hält, was es verspricht. Die Rubrik nimmt die Grundlagenforschung auf — Physik, Chemie, Materialwissenschaft, Biologie jenseits der Medizin —, solange keine Anwendungsrubrik sie einordnet.
Der Blickwinkel bleibt der unserer Zeitung: ein veröffentlichtes, beziffertes und eingeordnetes Ergebnis. Wir nennen das Stadium — Labor, Erstbeobachtung, Replikation — und was die Entdeckung noch von einer Anwendung trennt, ohne mehr zu versprechen als die Studie. Jeder Artikel nennt die Veröffentlichung oder das Team, auf das er sich stützt.
Chemiker der Universität Halle-Wittenberg nutzen wasserlösliche Magnetsonden, um zu erfassen, was in nanometerkleinen Poren geschieht.
Das 12-zählige Muster eines weichen Quasikristalls verläuft nun gleichmäßig über Bereiche im Millimetermaßstab.
Chemiker der Universität Osaka verbinden zwei flache Moleküle mit einem einzigen Kohlenstoffatom zu einer starren 3D-Struktur.
Chemiker der Universität Pittsburgh haben einen Weg gefunden, Coupled-Cluster-Simulationen für Metallmoleküle, darunter Chrom, verlässlich zu machen.
Ein nur mit einfachen Molekülen trainiertes Modell sagte in sechs komplexeren Molekülen die reaktive Ketongruppe und deren Seite voraus.