Donnerstag, 27. August 2026

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Qwit erstellt E-Rechnungen auf Mac und iPhone

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Björn Acker schrieb seine Rechnungen früher nach eigenen Angaben schlicht mit Pages. Jetzt führt seine Heidelberger Encoder GmbH mit Qwit Selbstständige auf dem Mac durch den gesamten Prozess: Unternehmensdaten eintragen, Kunden anlegen, Rechnung erstellen. Die App ist für Mac und iPhone verfügbar und richtet sich vor allem an kleine Dienstleister.

Der konkrete Anlass liegt vor dem 1. Januar 2027. Ab diesem Stichtag müssen Unternehmen und Einzelunternehmer mit einem Umsatz von 800.000 Euro und mehr bei Rechnungen an Geschäftskunden das von den Finanzämtern vorgegebene elektronische Format nutzen. Geschäftskunden können Beträge ab 250 Euro brutto dann nur noch steuerlich ansetzen, wenn die Rechnung digital in einem bestimmten Standard vorliegt.

Technisch setzt Qwit auf ZUGFeRD nach EN 16931. Das Format verbindet ein lesbares PDF mit den notwendigen XML-Daten, also strukturierten Rechnungsinformationen in Textform. Für öffentliche Auftraggeber lässt sich zusätzlich XRechnung 3.0 ausgeben. Qwit prüft Pflichtangaben und schreibt die Rechnung nach dem Export fest; Änderungen werden gespeichert. Die Daten bleiben laut Entwickler auf dem Mac und können über iCloud synchronisiert werden.

Und dann? Für Selbstständige, die bisher mit Pages gearbeitet haben, sinkt der Aufwand vor allem an den Stellen, die man nicht auf den ersten Blick sieht: Pflichtangaben prüfen, ein passendes E-Rechnungsformat erzeugen, Zahlungsstatus überblicken und Rechnungen vom iPhone aus teilen. Die kostenlose Version deckt fünf Rechnungen im Monat ab. Unbegrenzte Rechnungen und weitere Funktionen gibt es für 40 Euro im Jahr oder 120 Euro einmalig.

Ganz reibungslos ist der Start nicht belegt. Beim Kurztest von heise online stürzte Qwit unter macOS einmal ab, als die Rechnungsnummer geändert wurde. Der Fehler trat nur einmal auf. Einen Server, ein Benutzerkonto oder Tracker verlangt die App laut Entwicklerangaben nicht.

fünf Rechnungen im MonatKostenloses monatliches Rechnungslimit der Basisversion

Quellen — die Originale lesen(Pariser Zeit)

heise onlineDE
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