Beelink bringt Wildcat-Lake-Mini-PC für rund 500 Euro
Auf dem Schreibtisch bleibt der Kabelsalat klein: Beim Beelink Eqi Wildcat Lake Core 3 304 sitzt das Netzteil im kompakten NUC-Gehäuse. Der chinesische Hersteller verkauft den Mini-PC für rund 500 Euro – mit 16 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte Massenspeicher.
Die Ausstattung fällt für diese Preisklasse breit aus. Dazu gehören Thunderbolt 4 sowie zwei Ethernet-Anschlüsse, also Netzwerkbuchsen, von denen eine Daten mit 10-Gbit/s-Tempo überträgt. Gerade bei hohen Speicherpreisen ist es laut Heise schwierig, günstige Mini-PCs mit aktueller Technik und vielen Anschlüssen zu finden.
Im Rechner steckt ein Intel-Prozessor der im April vorgestellten Core-300-Reihe „Wildcat Lake“. Der günstigste Core 3 304 kombiniert einen Performance-Kern mit vier Low-Power-Effizienzkernen. Im Test zeigte sich: Bei einer einzelnen Aufgabe ist der Chip flott, bei mehreren gleichzeitig laufenden Rechenaufgaben fällt er deutlich zurück.
Heise schickte den Beelink durch einen Testparcours unter Windows 11 und Ubuntu 26.04. Geprüft wurden neben der Prozessorleistung auch die Übertragungsraten der Anschlüsse sowie Lautstärke und Effizienz. Der Testtitel bringt das Leistungsbild auf den Punkt: „Singlethread hui, Multithread pfui“ – stark bei Einzelaufgaben, schwach bei Mehrkernlast.
Und dann? Für den Büroalltag bietet der Rechner konkret viel Anschluss- und Speicherausstattung auf kleinem Raum, ohne ein separates Netzteil neben dem Gerät. Wer dagegen häufig mehrere rechenintensive Aufgaben parallel ausführt, muss die schwächere Leistung bei mehreren parallelen Aufgaben einplanen. Die im Test genannten Detailmesswerte sind im frei sichtbaren Ausschnitt nicht enthalten.
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