Donnerstag, 27. August 2026

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Windows 11 testet bewegliche Taskleiste und streicht WMIC

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Wer die neue Release Preview ausprobiert, kann die Windows-Taskleiste an eine ungewohnte Stelle schieben: oben, unten, links oder rechts. Die Größe lässt sich ebenfalls verändern. Microsoft testet damit eine Oberfläche, die sich stärker an den eigenen Arbeitsgewohnheiten ausrichten lässt – und streicht zugleich ein altes Werkzeug aus dem System: WMIC ist nicht mehr enthalten.

Die neue Freiheit hat Grenzen. Verkleinern lässt sich die Taskleiste nur am oberen oder unteren Bildschirmrand; auch ihre Suchfunktion gibt es nur dort. Beim Startmenü gibt Windows die automatische Größensteuerung teilweise ab: Nutzerinnen und Nutzer können seine Größe selbst festlegen. Die Funktionen stehen zunächst in Insider-Vorschauen; die Release-Preview-Änderungen erscheinen voraussichtlich als optionales Update für die nicht sicherheitsrelevanten Bestandteile des September-Patchday-Updates.

In Beta- und experimentellen Insider-Kanälen nimmt sich Microsoft außerdem den Datei-Explorer vor. Sein Kontextmenü soll schneller reagieren und aufgeräumter wirken, weil weniger häufig benötigte Einträge die oberste Ebene füllen. Welche Funktionen dort erscheinen, lässt sich umfangreicher konfigurieren. Die Entwickler kündigen weitere monatliche Verbesserungen in kleinen Schritten an – für Windows 11 26H1 und 26H2.

In den aktualisierten Insider-Vorschauen steckt mehr als Bedienkomfort. Die Administrator Protection soll Rechte für Aufgaben nur „just in time“, also genau für den benötigten Moment, vergeben und dafür ein getrenntes Profil verwenden. Anders als die bekannte Benutzerkontensteuerung bleibt sie standardmäßig ausgeschaltet und kann etwa über Gruppenrichtlinien aktiviert werden. Außerdem lässt sich der Post-Quanten-Algorithmus ML-KEM für den TLS-Schlüsseltausch nutzen, also für den Aufbau geschützter Verbindungen.

Konkret heißt das: Tester bekommen mehr Kontrolle über die Oberfläche, Administratoren neue Sicherheitsoptionen und Entwickler müssen sich vom alten WMIC-Werkzeug verabschieden. Bei Neuinstallationen von Windows 11 24H2 und 25H2 fehlt WMIC bereits; auch als „Feature on Demand“ lässt es sich nicht nachinstallieren. Die zugrunde liegende Windows Management Instrumentation, kurz WMI, bleibt dagegen unterstützt. Für alle anderen gilt: Noch sind dies Insider-Builds, keine allgemeine Freigabe.

Quellen — die Originale lesen(Pariser Zeit)

heise onlineDE
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