Quest 3 unterstützt jetzt bis zu 207 Hz
Wer mit der Quest 3 durch eine virtuelle Welt geht, bekommt mit Firmware 2.7 mehr Spielraum für flüssige Bilder. Meta führt in seiner aktualisierten Entwicklerdokumentation Bildraten bis 240 Hz auf; bis 207 Hz lassen sie sich regulär nutzen. Für die Quest 3 ist das eine deutliche Erweiterung gegenüber den bislang verfügbaren 120 Hz.
Der Sprung gilt nicht für jedes Headset. Die Quest 3S nutzt laut Meta ein anderes Panel und unterstützt keine Bildwiederholraten über 120 Hz; ältere VR-Brillen bleiben ebenfalls außen vor. Für Apps sind weiterhin 72 Hz als Standard vorgesehen, während Entwickler je nach Anwendung höhere Werte wählen können.
Ab 208 Hz wird der technische Preis sichtbar: Wegen begrenzter Bandbreite wird das Bild zunächst mit geringerer Auflösung übertragen und anschließend auf die native Panelauflösung hochskaliert. Bildraten bis 240 Hz lassen sich deshalb nur testweise über spezielle Kommandozeilenbefehle aktivieren. Meta erklärt nicht, warum die Quest 3 diese Optionen erst knapp drei Jahre nach ihrem Start erhält.
Für Nutzer bedeutet die höhere Frequenz zunächst ein natürlicher wirkendes Bild und ein geringeres Risiko für VR-Übelkeit. Doch höhere Werte verlangen auch mehr Rechenleistung: Das Zeitfenster zum Rendern jedes Bildes wird kürzer, und bei einer Überschreitung kann die Ausgabe ruckeln. Bei einem autarken Headset wie der Quest 3 ist diese Leistung stärker begrenzt als bei PC-VR-Systemen.
Konkret testen Entwickler deshalb vor allem 144 Hz. Virtual Desktop erprobt PC-VR-Streaming mit dieser Rate, während Quest Games Optimizer beliebige VR-Spiele mit 144 Hz starten kann. Laut dem Entwickler schafft das bislang nur eine Handvoll älterer oder grafisch weniger anspruchsvoller Titel. Beide Projekte verzichten auf höhere Werte – ein Hinweis darauf, dass 207 Hz derzeit eher eine technische Option als ein Alltagsmodus sind.
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