Dienstag, 1. September 2026

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Behörden testen freie Office-Suiten als Microsoft-Alternative

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In Thüringen sollen im September 1000 Arbeitsplätze mit openDesk starten. Die freie Office- und Kollaborations-Suite soll dort zunächst im produktiven Betrieb getestet werden.

Schleswig-Holstein war der sichtbarste frühe Schritt: Im Herbst 2025 wechselte das Land von Microsofts Mailsystem Exchange zu open-Xchange und migrierte parallel rund 80 Prozent seiner Verwaltungsnutzer von Microsoft Office zu LibreOffice. Mecklenburg-Vorpommern ersetzte Microsoft SharePoint durch Nextcloud und will auch Office ablösen.

Auch andere Teile des Staates probieren die Alternativen aus. In Baden-Württemberg nutzen bereits rund 85.000 Lehrkräfte openDesk für E-Mails, die Unterrichtsvorbereitung und das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten. Die Bundesagentur für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung und die Bundeswehr testen die Suite ebenfalls; erste kleine Kommunen melden den Umstieg.

Die bisherigen Einsätze zeigen freie Werkzeuge für E-Mail, Unterrichtsvorbereitung und das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten. Zu den bisherigen Nutzern und Testern zählen Lehrkräfte, erste kleine Kommunen und Bundesbehörden.

Der Abstand zum bisherigen Standard bleibt groß. Bundesweit haben Behörden openDesk bislang für rund 200.000 Nutzer abonniert, rund 40.000 mehr als im Oktober 2025. Dem stehen rund 5,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst gegenüber, von denen der Großteil am PC arbeitet. Die ersten Umstiege zeigen also Bewegung, die breite Ablösung von Microsoft ist daraus noch nicht geworden.

200.000Nutzer mit einem Behörden-Abonnement für openDesk

Quellen — die Originale lesen(Pariser Zeit)

heise onlineDE
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